19.06.2022

…schon wieder vorbei!

Wie alle Reisen – Urlaub sagt man ja als Rentner nicht mehr –  ging auch die Reise nach Rügen wieder viel zu schnell vorbei!
Wir waren im Süden von Rügen im Mönchgut, und dort in dem schönen Ort Göhren!

Es fällt schwer, sich wieder an den hektischen Betrieb in Berlin zu gewöhnen. Auf Rügen hat niemand protestiert, oder sich gleich auf der Fahrbahn fest geklebt, die Menschen wollten ein paar ruhige Tage haben, und die Sorgen zuhause lassen. Nun, es ist uns geglückt, und noch nie fiel der Abschied von Rügen so schwer wie diese Jahr.

 Ich verarbeite gerade die vielen Photos, die ich dort aufgenommen habe; es waren über 400 an der Zahl. Dies besten werde ich wohl später hier einmal veröffentlichen.

20.05.2022

Bald geht’s los!

Als kleinen Vorgeschmack ein Bild vom Bahnhof des „rasenden Rolands” in Göhren / Rügen
Ich freue mich sehr darauf, wieder einmal aus Berlin raus zu kommen. Ich will zwei Wochen nichts mehr wissen von dem dummer Geschwätz der Altvorderen in Berlin, und will den Kopf frei bekommen von Putin, Inflation, Weizen Knappheit, und den „Parklets” in grün regierten Bezirken Berlins, als wenn wir sonst keine Sorgen hätten.

 Ich will Prora besuchen, die Kreidefelsen besichtigen, mit dem Zug fahren, und mit dem Hund am Strand spazieren gehen, und dabei denken: wenn es doch nur immer so sein könnte…

03.04.2022

ein schönes Wochenende!

 War der spontane Ausflug nach Odenthal im bergischen Land bei Köln, dem Geburtsort meines Vater. Hier Am Ort seiner Jugend haben wir uns mit meinen Geschwistern getroffen, (das wurde auch wieder Zeit!) von alten Zeiten Erzählt, einen Cousine nach langer Zeit wider gesehen, und einen Tag zuvor Thomas Mutter in einem Pflegeheim in Solingen besucht. In dem Torbogen sind noch die Initialen meines Vaters in das Holz geschnitzt – eine seiner Jugendsünden, wie er zuweilen sagte…
Im Brauhaus Herzogenhof, das völlig neu gestaltet wurde, hatten wir einen schönen Abend! Früher war der Herzogenhof eher eine feinere Adresse, mittlerweile hat er sich in ein bürgerliches Brauhaus verwandelt.

30.03.2022

Eh ich’s wieder vergesse:

 Heute um 16:32 beginnt der Frühling auf der nördlichen Halbkugel! (ich vergaß vor lauter Corona, dies im letzten Jahr zu erwähnen) Es hätte auch dieses Jahr ein hoffnungsvoller Termin sein können, würde nicht Herr Putin täglich unschuldige Menschen ermorden lassen! Da ist Frühling eher von untergeordneter Bedeutung. 


 Trotzdem: es ist morgens beim Aufstehen wieder hell, und die Vögel begrüßen den Morgen. Ich wage keine Prognosen darüber, was dieses Jahr uns noch bringen wird. Plötzlich ist die Zeit der ganz großen Veränderungen gekommen: alte Vorurteile werden bestätigt, Versäumtes ist nun doppelt so schlimm, die Aufreger von Gestern sind heute keine mehr, und die politische Landschaft ändert sich radikal…

Ich sollte noch erwähnen, dass ich mich auf die Reise nach Rügen freue – die Aufgeregtheiten von Berlin hinter mich lassen, hinfahren, ohne unterwegs ein Steckdose suchen zu müssen, und keine aufgeregten kleinen Kinder, die sich auf den Straßen festkleben; wenn sie wüssten, wie sehr ich das Geschrei hasse – bringt es und doch keinen Schritt näher an die die Lösung der drängenden Fragen der Zukunft. Ich wünschte mir, das weniger laut gebrüllt und mehr geforscht und erfunden wird – zu lösende Probleme gibt es nun wahrlich genug! Seit Darwin wissen wir ja auch, dass der Mensch nicht am siebten Tag, und Eva nicht aus einer Rippe Adams erschaffen wurde, als ans Werk!

07.03.2022

Es war bestimmt das letzte Konzert!

 Mercedes Benz Arana Berlin: nach langer Zeit der Pandemie endlich mal wieder wein großartiges Konzert: Genesis vor 10.000 Zuschauern!
 Das letzte Konzert sage ich, weil sich der gesundheitlich Zustand von Sänger und ehemaligem Schlagzeuger Phil Collins erheblich verschlechtert hat, und er auch mittlerweile 71 Jahre zählt. (wenn ich das richtig gelesen habe)
 Wie in diesen Seite ja schon so oft beschrieben, begleitet mich die Musik von Genesis mein Leben lang, und ich habe am Computer viele MIDI Dateien von Genesis Werken, zum Teil in monatelanger Arbeit, erstellt.
 Spontan fiel mir ein: Sie sind in Würde gealtert. Der Sound hatte nicht mehr die Frische der 2007er Tour, vor allen Dingen weil mit Rücksicht auf Collins Stimme viele Stücke 1-2 Töne tiefer transponiert wurden. Mittlerweile singt Collins nicht mehr gut, aber ich glaube, es hat niemanden gestört! Der Wille zählt, und die Würde, sich noch noch einmal von den Fans zu verabschieden. Und in diesem Zusammenhang fällt mir auch ein, wie genial Phil Collins sein musikalisches Können an seinen Sohn Nic weitergegeben hat, der auf dieser Tour das Schlagzeig spielt, und seinem Vater in jeder Beziehung das Wasser reichen kann!
 Den Titel Titel „Home by the Sea“ hatte ich vor einigen Jahren ebenfalls nachgebaut, Second Home by the Sea beginnt in meiner Interpretation etwa ab der Hälfte der Laufzeit, das reguläre Home by the Sea“ ist ja noch davor. Er ist etwas wie meine tiefe Verneigung vor dieser Musik…
 Die „The Last Domino?“-Tournee ist die Würdigung einer Lebensleistung. Und die traurige Tatsache, dass die alten, wunderbaren Lieder von Collins‘ Band keine Zeitdokumente mehr aus einer politischen Ära sind, die für immer vergessen zu sein schien. So sang Phil Collins 1986 über den Tag, nachdem die Bombe hätte abgeworfen werden können, und so sang er es am Montagabend: „I remember long ago / When the sun was shining /And all the stars were bright all through the night /In the wake up this madness, as I held you tight /So long ago.“