18.08.2013

Treffen mit den Geschwistern meiner Mutter bei meiner Tante in Zehlendorf. Es wird das letzte Mal sein, dass die drei Geschwister sich fröhlich treffen und erzählen.

17.08.2013

Meine Mutter hat alle Kraft zusammengenommen, ist im Zug nach Berlin gekommen, und wir verbringen ein paar schöne Tage in Berlin – mit Dampferfahrt auf dem Tegeler See und den Berlin Spandauer Schifffahrtskanal nach Mitte, und einem Ausflug nach Werder an der Havel.

20.07.2013

Die Band MerQury spielt auf dem Fest in Alt Tegel ganz hervorragend alte Queen Songs. Ich sitze mit Thomas auf der Dachterrasse der „Seeterrassen“ mit guter Aussicht auf die Band und den See und leckerem Abendessen!

09.07.2013

Mein 58. Geburtstag – kann es sein, dass ich nicht mehr genau weiß, was ich an diesem Tag gemacht habe? Möglicherweise nur ein Abendessen im kleinen Kreis bei „unserem“ Jugoslawen.

07.07.2013

Deutsch – Französisches Fest im Hôtel de France – es gibt Elsässer Flammkuchen und ein köstliches Bier…

29.06.2013

Das alljährliche Geburtstagsfest der Familie unserer früheren Nachbarin findet auch dieses Jahr in Hönow bei Berlin statt. Wie immer gibt es nach Kaffee und Kuchen auch reichlich leckeres Grillfleisch und verschiedenste Salate.

22.06.2013

Endlich mal wieder ein entspannter Bummel durch Berlin Mitte. Danach Abendessen in der „ständigen Vertretung“ am Schiffbauer Damm. Das ist nur etwas für alte Kölner und Kölsch Liebhaber…

5.06.2013

Ich habe den Tod meines Vaters halbwegs überwunden und genieße mit meinem Partner die Zeit auf dem Schwul- Lesbischen Straßenfest in Berlin Schöneberg.

14.02.2013

Zur Beerdigung meines Vaters kommen noch einmal alle Schulfreunde, Freunde und Nachbarn meines Vaters zusammen – sofern es noch möglich ist. Ich habe das sichere Gefühl, dass ich einige nicht mehr wiedersehen werde, wenn die Feierlichkeiten vorbei sind.

05.02.2013

Mein Vater ist heute letztendlich an multiplem Organversagen verstorben.

03.02.2013

Mein Lebenspartner Thomas feiert seinen 48. Geburtstag in einem großen China Restaurant in Berlin Moabit.

01.02.2013

Meine Hoffnungen auf Besserung des Zustandes meines Vater haben sich nicht erfüllt.

15.01.2013

Zum Geburtstag meines Bruders stellt sich die Situation wie folgt dar: Meine Mutter hat sich von der Operation einigermaßen erholt, und will nun auch stark sein, da es meinem Vater immer schlechter geht – er verträgt die Antibiotika nicht, die er auf Grund einer Zahn Erkrankung nehmen muss.

01.01.2013

Nach schwerer Krankheit meiner Mutter im Herbst 2012 geht es auch meinem Vater immer schlechter. Er ist mittlerweile 90 geworden und das Leben als „Selbstversorger“ ist für Ihn völlig ungewohnt.

Vorwort 2013

Nach langer Zeit der Arbeit an den verschiedensten IT Projekten begannen 2013 die Arbeiten an diesen EU Seiten. Eine sehr schwere Krankheit im Herbst 2013 hat mich nach deren Überwindung nun zur Weiterführung des Tagebuchs bewogen. Das Soundfile entstand über Ostern 2014 mit der Software Presonus Studio One.

31.12.2008

Hiermit endet das Tagebuch aus 2008 Ein Jahr mit viel Arbeit liegt hinter mir. Leider konnte ich deshalb dieses Tagebuch nicht so regelmäßig führen, wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte. 

Es geht weiter mit dem Tagebuch für 2009

28.12.2008

Urlaubs bedingt komme ich endlich wieder dazu, noch einmal etwas zu schreiben. Seit dem letzen Eintrag gibt es ja auch wieder allerhand, auf das ich eingehen müsste. Spontan möchte ich der Freude über den Sieg von Barrak Obama Ausdruck verleihen – gepaart mit einem Kopfschütteln über unsere Kanzlerin: „Der Aufschwung kommt bei den Bürgern an“ hatte sie gesagt, allein – was kam denn wirklich an? Während man nicht mehr das Gefühl hat, dass die Politik die Zügel noch fest in der Hand hat, gab es natürlich mal wieder viel Arbeit für mich – insbesondere beim Aufbau des ersten schwulen Fernsehsenders „Timm“. Und übrigens – am 6.12.2008 war ein ganz besonderer Tag: An diesem Tag war es genau 20 Jahre her, dass ich meinen Mann Thomas kennen gelernt hatte; auf einem Autobahnparkplatz an der A57 vor dem Kreuz Köln Nord (wenn man von Düsseldorf kommt, was ja täglich der Fall war, da ich zu der Zeit in Düsseldorf gearbeitet habe) Wie schnell sind diese 20 Jahre doch vergangen! In der Zeit wurde mehrfach in der Verwandtschaft und Familie geheiratet, es wurden Kinder geboren,die mittlerweile Erwachsene sind, es wurden auch Beziehungen wieder beendetund ich bin mit meinem Mann Thomas mehrfach Umgezogen – davon zwei mal nach Berlin. Ach und im November waren es doch schon wieder glatt 10 Jahre, in denen wir nun in Berlin leben – da verlieren die Jahre in Köln so langsam an Bedeutung, man mag es kaum glauben! Heute haben wir wider allen Weihnachtsschmuck aus der Wohnung entfernt, die Tage werden ja auch schon wieder länger und lassen wir uns doch mal überraschen, was uns das Jahr 2009 so bringen wird. Mann, die Zeit rennt – noch einmal knapp etwas länger, als ich nun in Berlin bin und ich hab die Rente durch – einfach wirklich unfassbar! Ach und ehe ich’s noch vergesse: Erst kürzlich hat der Vatikan die französische Initiative in der UN-Vollversammlung gegen die weltweite Entkriminalisierung der Homosexualität torpediert.

Der Papst und der Vatikan waren sich nicht zu schade, mit den schlimmsten Menschenrechtsverletzern wie Sudan, Iran, Pakistan oder Jemen an einem Strick zu ziehen, als es um die Menschenrechte von Lesben und Schwulen in aller Welt ging. Der Papst erklärte allen Ernstes Homosexualität zur Gefahr für die Menschheit“ und als „Zerstörung von Gottes Werk“. Das steht nicht mehr auf der Grundlage des Katechismus der katholischen Kirche, der von den Gläubigen Achtung und Takt gegenüber den Homosexuellen fordert. Solche Worte sind hetzerisch und stacheln zum Hass gegen Homosexuelle auf. Soweit die Weihnachtsbotschaft für dieses Jahr…