Eltern können ja nie aufhören Eltern zu sein, wollen ja auch immer nur das Beste für ihre Kinder und was wiederum das Beste ist, darüber gehen die Meinungen halt auseinander, und das ist ja auch gut so und war schon immer so und soll sicher auch immer so sein. Alles also ganz normal so… Eine Sommergrippe hat dann Thomas und mir auch noch zu schaffen gemacht, als wäre alles nicht schon anstrengend genug.
Frau Bundeskanzlerin behauptet, dass der Aufschwung bei den Bürgern ankomme – allein davon kann ich überhaupt nichts spüren: der Sprit ist so teuer, dass man ja bald nicht mehr zur Arbeit fahren kann und Steuern gibt es dafür ja auch keine mehr zurück. Die Energiekosten treffen Otto Normalverdiener wie mich mit voller härte – da wäre man ja besser ein „Empfänger von sozialen Transfer Leistungen“ – die bekommen die Heizkosten bezahlt, egal wie viel sie verbrauchen – paradiesische Zustände… Und leider gebe ich auch noch fast alle Hoffnungen auf, dass irgendeine Regierung den Gordischen Knoten einmal zerschneiden würde – zu weit fort sind doch diese Menschen von den alltäglichen Problemen der ganz normalen Leute. Fort von den Menschen, die sich Sorgen darüber machen, ob es den Arbeitsplatz auch noch im nächsten Jahr noch gibt, fort von den Hoffnungen, dass man endlich einmal so viel verdienen könnte, dass man ein ganz normales, auskömmliches Leben führen könnte. Statt dessen darf ich in meiner kleinen Stammkneipe nicht mehr rauchen – da hat die Politik doch wieder ganz große Taten vollbracht. Der Leser möge meinen Zynismus entschuldigen – der letzte Weg aus der Hoffnungslosigkeit. Ach und noch etwas: jemand sagte vor kurzem, die Katholische Kirche sei der größte Schwulen-verband der Welt – traf damit den Nagel auf den Kopf und wurde dafür, wie erwartet, auf das Heftigste gescholten – aber das nur noch so am Rande bemerkt.
Ach ja noch – man wird halt auch nicht jünger, die Knochen krachen, und irgendwie war früher überall mehr „Saft“ drin aber dafür hat man halt den besseren Durchblick bei den globalen Zusammenhängen – das aber mach das Leben auch nicht gerade einfacher…
Autor: Michael Eicher
Vorwort 2008
Beruflich bin ich weithin sehr eingespannt und komme eher selten dazu, dieses Tagebuch zu führen.
01.01.2008
Über Weihnachten habe ich das neue Flash CS3 installiert und das hier ist nun die Probe, ob alles wieder wie gewohnt funktioniert…
23.12.2007
>E N D E Tagebuch 2007<
Es geht weiter mit dem Tagebuch für 2008
25.08.2007
17.07.2007
Abends sind schon wieder 3/4 aller Kartons ausgepackt und die Wohnung fängt an, wohnlich zu werden… Wer dieses Tagebuch liest weiß ja, dass Thomas und ich in Sachen Umzug mittlerweile so unsere Erfahrungen haben. Der Schlafzimmerschrank hat nun den sechsten Umzug hinter sich – den baue ich auch im Schlaf auf…
16.07.2007
Der Umzugstag ist wahrscheinlich der heißeste in diesem Jahr: 37° sagt das Thermometer – die armen Jungs von Zapf Umzüge! Ich suche nachmittags ein blödes Kabel für die Beleuchtung des Wohnzimmerschrankes und kann Diesen deshalb nicht aufbauen. Abends steht aber wenigstens wieder das Bett an seiner Stelle, das ist erst einmal das Wichtigste.
13.07.2007
Am Montag ist es so weit: Umzug! Wir werden Am Wochenende die letzten Dinge packen. Das Chaos ist mittlerweile unbeschreiblich. Wir freuen uns trotzdem sehr auf das neue Leben dort…
11.07.2007
Am letzten Wochenende ruft mich mein Bruder aus dem Münchener Olympiastadion von Genesis Konzert an – ich kann so wenigstens am Telefon ein wenig die Atmosphäre erleben. Gern hätte ich in Berlin die Geschichten der wundervollen Welt von einem Land, in dem die Schmetterlinge und Vögel singen, von einem Mädchen das Krocket spielt, und die Geschichte der fünf Flüsse, oder der Welt von giftigen Riesenpflanzen gehört. Und wenn alles ganz wunderbar geworden wäre, dann erinnerte ich mich an die Geschichte von dem Lamm das sich in die Großstadt verirrt hat und den jungen Rael auf der Suche nach seinem Bruder John. Und überhaupt: auch für mich sind die Teppichkrabbler etwas ganz, ganz Besonderes.
