03.06.2025

1,7 Millionen Aufrufe, für ein Foto, das ich mehr zufällig auf dem Polenmarkt auf Usedom geschossen hatte. Zu sehen ist auch mein Lebenspartner, und unser Hund Augustina.

Es war recht kalt – wir verbrachten den Jahreswechsel 2018 / 2019 in einen kleinen Ort in der Nähe von Ahlbeck – im Dorint Hotel in Korswand am schönen Wolgastsee. Da wurde nicht so laut geballert, und Augustina konne im Hotelzimmer bleiben und den Jahreswechsel verschlafen…

Im Jahr darauf waren wir im Schönen Hotel „Idyll am Wolgastsee“ ganz in der Nähe.

Von den Urlauben gibt es einen Beitrag im Fotoalbum unter https://m-eicher.de/foto-galerie/urlaubsreisen/jahreswechsel-auf-usedom/ Dort kann man das Bild auch finden – neben vielen anderen schönen Eindrücken.

05.05.2025

Dieser Tage fand ich das Werbe Bild eines Berliner Zigarren Händlers bei historischen Berlin Aufnahmen.
Bei genauer betrachtung dachte ich mir, dass so eine Bild heute nicht mehr möglich wäre, und dass derjenige, der so etwas trotzdem verwenden würde, mit einem riesigen Shit Storm überzogen würde.

Es stammt aus einer Zeit, im Berlin der 20er bis 30er Jahre, in der man noch ohne weitere Kritik Ne*** dagen durfte, und in der das Zigarren Rauchende schwarze Männchen ein Symbol für die Qualität der Zigarren aus Ländern mit Menschen von dunkler Hautfarbe war.
Otto Firle (1889-1966), Zigarren Laden Eduard Palm, Berlin. Inneneinrichtung: Verkaufsraum Blick von der Eingangstür nach links auf Ladentheke und Regale.
Eduard Palm hatte sein Zigarren Geschäft am Hackeschen Markt 1 und war wohl erste Adresse für gute Rauchwaren.
Otto Firle (1889-1966), Zigarren Laden Eduard Palm, Berlin. Inneneinrichtung: Verkaufstheke mit Blick zum Eingang.
Blick in das Geschäft Heutzutage wünschte ich mir wieder etwas von dem ungezwungenen Umgang der damaligen Zeit. Nicht jeder Raucher ist gleich ein Risiko für die Gesundheits Kassen, und nicht jeder, der noch Ne*** sagt, ist gleich ein Rassist…

20.04.2025

Am heutigen Tag wusste noch niemand, dass es der letzte Auftritt von Papst Franziskus sein würde! Er hat sich mit letzter Kraft von den Gläubigen verabschiedet, und ahnte sicher auch sein baldiges Ende.
Nur einen Tag später, am 21. 04.2025 veröffentlichte der Vatikan die Nachricht über den Tod.

Gleichzeitig wurde das Testament des verstorbenen Kirchenoberhauptes bekannt gegeben. In dem auf den 29. Juni 2022 datierten Dokument schrieb Franziskus, er habe das Gefühl, dass „der Sonnenuntergang meines irdischen Lebens naht“. Bezüglich seiner Beisetzung wünschte er sich ausdrücklich ein „schlichtes“ Grab „ohne besondere Verzierungen“, das lediglich mit seinem Namen „Franciscus“ versehen sein soll.

Wie bereits bekannt, wird Franziskus nicht wie seine direkten Vorgänger im Petersdom, sondern in der Basilika Santa Maria Maggiore außerhalb des Vatikans beigesetzt werden. Die Kardinäle beraten am Dienstagmorgen über das genaue Datum der Beerdigung, die zwischen vier und sechs Tagen nach seinem Tod stattfinden muss.

Laut der Tageszeitung Corriere della Sera berichtet, sei der Papst um 6 Uhr am Montagmorgen aufgewacht. Zu diesem Zeitpunkt habe er sich noch einigermaßen gut gefühlt. Eine Stunde später dann die Wende: Franziskus habe über Unwohlsein geklagt und sei anschließend in ein Koma gefallen. Etwa eine halbe Stunde später wurde er für tot erklärt.

14.04.2025

Tag und Nacht, 24/7, wird die Ringbahnbrücke vor dem ICC in Berlin abgerissen. Wie viele hundert mal bin ich über diese Brücke schon gefahren! Das Dreieck Funkturm sollte schon seit vielen Jahren erneuert werden, aber nichts wurde unternommen, außer den Diskussionen darüber, ob der Autoverkehr in Berlin nicht ganz unterbunden werden sollte.
Statt dessen wurden Radwege und Kiez Sperren gebaut, um das Autofahren so beschwerlich wie nur irgend Möglich zu machen. Da man den Verkehr aber braucht, muss nun alles ganz schnell gehen. Die Stadt muss ja auch versorgt werden, und das sollten sich alle schlauen Verkehrsplaner, die immer wieder im ÖRR vor die Kamera gezerrt werden, vor Augen halten: Wenn jeder Berliner Bürger am Tag nur einen Hamburger isst, dann müssen 4 Mio. Hambuger in die Stadt gebracht werden, ebenso 4 Millionen Brötchen, 4 Tonnen Pommes, und 4 Mio. Tütchen Mayo. Soll man das alles mit Lastenfahrrädern transportieren? In welchem gedanklichen Kontext leben manche Stadtplaner?

30.03.2025

Es ist mal wieder Sommerzeit!

Wenn am Sonntag, 30. März 2025, einmal mehr die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, gehen sie wieder los: Die Diskussionen darüber, dass doch die EU die Zeitumstellung längst abschaffen wollte, es aber angeblich einfach nicht hinbekommt. Und dass das halbjährliche Vor- und Zurückstellen, das einst zum Energiesparen eingeführt wurde, nichts bringt, außer, dass sich im Herbst viele über eine Stunde mehr am Sonntag freuen und umgekehrt im Frühjahr andere umso mehr über die verlorene Stunde ärgern. Umfragen ergaben: Eine Mehrheit in Deutschland ist für die Abschaffung der Zeitumstellung.

Aber: Prof. Dr. Korbinian von Blanckenburg bringt das Problem auf den Punkt: „Bei ganzjähriger Normal- beziehungsweise Winterzeit hätten wir zur Sommersonnenwende Mitte Juni in Ostpolen von 3 bis 20 Uhr Sonne, in Westspanien von 6 bis 21.30 Uhr.“ Würde sich hingegen die Sommerzeit als ganzjährige Zeit durchsetzen, ginge in Spanien im Winter erst um 10 Uhr die Sonne auf – auch dies trifft dort auf wenig Gegenliebe.

Der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften unterbreitete deshalb schon im März 2024 einen Vorschlag, der diese Probleme behebt und gleichzeitig die Abschaffung der Zeitumstellung ermöglicht: Europa benötigt einen neuen Zuschnitt der Zeitzonen. Gegenwärtig gibt es drei Standardzeitzonen in der EU: Die Westeuropäische Zeit (Irland, Portugal), die Mitteleuropäische Zeit (17 Mitgliedstaaten, darunter Deutschland und Österreich) und die Osteuropäische Zeit (Bulgarien, Zypern, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen und Rumänien).

Problematisch ist mit Blick auf die Abschaffung der Zeitumstellung die Mitteleuropäische Zeit. „Die umfasst etwa 30 Längengrade, also das Doppelte einer normalen Zeitzone“, sagt Philipp Neumann, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH OWL. Von Blanckenburg schlägt vor, dass Spanien aus der MEZ heraus in die Zeitzone Portugals wechselt und alle Länder, die östlich von Deutschland liegen, auf die Osteuropäische Zeit umstellen.

Der EU Vorschlag, dass die Europäer, womöglich noch mit einer Volksabstimmung, darüber entscheiden sollen, was ihnen nun lieber wäre, Sommer- oder Winterzeit, ist wieder dem Gehirn vom Politiker entsprungen, die wahrscheinlich die naturwissenschaftlichen Fächer in der Schule abgewählt hatten, und hat keinen Bezug zu den Zeitzonen, die nun mal auf die Gesetzmäßigkeiten des Umlaufs der Erde um die Sonne basieren, und so die 24 Stunden eines Umlaufs in Zeitzonen unterteilt wurden.