25.12.2025

Kurz vor Weihnachten ist Chris Rea im Alter von nur 74 Jahren verstorben. Ihm haben wir diesen unsterblichen Song zu verdanken.

Ansonsten habe ich mir ein paar ruhige Tage gegönnt, und wie immer lecker gekocht.

Der neue Papst Leo der XIV Sprach heute den Segen „Urbi et Orbi“ – der die weltlichen Sünden vergibt. Ich hoffe, dass Putin das nicht so versteht, dass seine Schuld am Krieg nun vergeben ist!

Ansonsten gäbe es noch viel zu berichten, was ich aber auf das nächste Jahr verschieben werde…

20.12.2025

Im Jahr 2026 bremsen die schwache Weltwirtschaft und unsichere Handelsbeziehungen die deutsche Wirtschaft weiterhin aus. Auch wenn mit einer leichten Erholung bei den Investitionen und einem gesamtwirtschaftlichen Plus von knapp einem Prozent gerechnet wird, ist eine wirkliche Aufschwungsqualität nicht erkennbar.

Putin sagt, er würde ja den Krieg geren beenden – ja aber doch bitte nicht zu den Konditionen der Europäer. Die EU beschließt 90 Milliarden € zinslose Hilfe für die Ukraine. Mein gefühl sagt mir: der Krieg ist noch lange nicht zuende, und in DEutschland geht es nur langsam voran – dazu kommen noch einige Wahlen, etwa in Berlin …

Da will Weihnachtsstimmung nicht so recht aufkommen!

Und übrigens: dieses WordPress läuft in der neuesten Version mit aktuellem PHP einwandfrei – es gab ja ein paar Probleme mit der Version 6.9…
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01.12.2025

Der erste Parteitag nach ihrem Regierungsabsturz zeigte am Wochenende, wie die einstige Öko-Partei zurzeit nach ein bisschen innerer Einheit sucht. Sie steht irgendwo zwischen elf Prozent und ersten Nahtoderfahrungen.

Zwar hat Parteichefin Franziska Brantner gedonnert, es brauche unter anderem eine echte Rentenreform samt längerer Lebensarbeitszeiten. Aber ihr Co-Chef Felix Banaszak fabulierte dann davon, dass man Klimaschutz und Klassenkampf nur geschickt verbinden müsse, dann könnten die Grünen auch eine neue Heimat werden für „Stahlkocher aus Eisenhüttenstadt“ oder die „Paketbotinnen von Amazon“.

Was man sich als Grünen-Chef halt so vorstellt unter den „kleinen Leuten“, denen man bislang lieber ihr Faible für Malle, Diesel und Schweine Nackensteak vorwarf.

Die CDU diskutiert derweil heftig über die zukünftigen Renten, während Der Friedensplan für die Ukraine von Putin weitgehend abgelehnt wird.

Das Jahr nähert sich mit vielen Problemen so langsam seinem Ende zu…

11.11.2025

Die Weihnachtszeit nähert sich mit großen Schritten, und es gab so einiges im Herbst. Das Festival of Lights in Berlin war wie jedes Jahr sehr schön.

Ende letzten Monats konnten wir vier Termine in der alten Heimat Nordrhein Westfalen miteinander Verbinden: Alte Freunde treffen, die Mutter im Pflegeheim in der Eifel besuchen, Geburtstag feiern, das Grab meiner Eltern in Köln besuchen. Beim Bauern im Tal liefen noch die Weihnachtsgänse um die Wette, und hatten noch keine Vogelgrippe…

Wir haben im schönen Landhotel „May Hof“ in Leverkusen Pattscheid gewohnt – das kennen wir aus alten Zeiten, und es war immer sehr schön dort. Außerdem lag es für unsere Unternehmungen recht zentral. Auf der Fahrt gab es wenig Verkehrsprobleme, nur zurück in Berlin war ein großes Verkehrschaos durch einen weiteren Brücken Abriss – aber da ist man ja als Berliner Kummer gewohnt…

19.10.2025

Ein Volksentscheid verdonnert Hamburg dazu, fünf Jahre früher als geplant klimaneutral zu werden. Das wird Milliarden kosten und die Welt nicht sauberer machen. Aber Symbolpolitik ist wichtiger als Sinn.
Ein Kommentar von Thomas Tuma (Welt)

Das wird die Stadt und damit ihre Einwohner Milliarden kosten und macht eigentlich wenig Sinn, wenn nicht mal der Rest der eigenen Republik mitzieht. Aber es soll wahrscheinlich ein Zeichen setzen. Für was auch immer.

Hier nur mal ein paar der Konsequenzen des Volksentscheids, der für die Stadtregierung übrigens bindend ist: Bis 2040 müssen alle Gas- und Ölkessel in Wohn- und anderen Gebäuden ausgetauscht werden – bei gleichzeitiger Stilllegung des Gasnetzes. Wärmepumpe ist künftig King, auch wenn die Preise nicht nur dafür explodieren dürften aufgrund des plötzlichen Nachfragedrucks. Tempo 30 wird stadtweit zur Regel, der Pkw-Verkehr reduziert. Und die Industrie soll vollständig auf Wasserstoff und E-Fuels umsteigen (die es in ausreichender Menge noch gar nicht gibt).

Wir sprechen hier nicht von der Transformation eines Freizeitparks, sondern einer Hafen-, also Industrie Metropole. Und wenn Sie sich an dieser Stelle fragen, wer all die CO2-Ambitionen bezahlen soll – auch dafür haben die Initiatoren Antworten: Mieter zum Beispiel dürfen natürlich nicht durch energetische Sanierungen belastet werden. Und für die Vermieter braucht es eben Förderprogramme, also Steuergelder.

Alle, die was von Wirtschaft verstehen, hatten im Vorfeld gewarnt, nicht nur der Erste Bürgermeister, SPD-Mann Peter Tschentscher. Auch Handwerks- und Handelskammer, Industrieverband sowie die komplette Bürgerschaft, außer den Linken. Ein Sonderfall sind zudem die Grünen. Ihre mitregierende Bürgerschaftsfraktion war ebenfalls gegen den „Zukunfts Entscheid“, die Partei Basis aber dafür. So ist das ja oft: Wer direkte Führungsverantwortung hat, schaut bisweilen deutlich rationaler auf Machbarkeiten.

Die meisten Lobby-Verbündeten des „Zukunftsentscheids“ kennen nix als ewige Opposition: BUND und Nabu, Greenpeace, Campact, Fridays for Future, Ver.di – viele von ihnen definieren sich über ihr Dagegen-sein. Gegen „Rechts“. Gegen Reichtum, den man zumindest neu definieren müsste. Gegen „Fossil Mafia“, die da oben, Steuersenkungen, Trump oder wenigstens den „Genozid“ an Palästinensern.

Ich dachte, die fixe Idee hätte sich mittlerweile erledigt, dass am deutschen Öko-Wesen die Welt genesen soll. Dass wir wirklich noch glauben: Wenn wir nur im Sauseschritt vorangehen, dann werden die anderen schon folgen. Dem Rest der Welt ist der Hamburger Aktionismus herzlich egal. Aber nun wird eben die Stadt ruiniert mit einer Agenda, die vor allem durch ideologische Kompromisslosigkeit besticht. 

„Das ist keine nachhaltige Klimapolitik, sondern ein kostspieliger Schnellschuss, der Vertrauen zerstört“, sagt etwa Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, der rund sechs Millionen Wohnungen in der ganzen Republik repräsentiert.
Es geschah jedenfalls im Namen des Volkes, das diesen Weg ja gewählt hat. Das gibt mir eigentlich am meisten zu denken.