Die Weihnachtszeit nähert sich mit großen Schritten, und es gab so einiges im Herbst. Das Festival of Lights in Berlin war wie jedes Jahr sehr schön.
Ende letzten Monats konnten wir vier Termine in der alten Heimat Nordrhein Westfalen miteinander Verbinden: Alte Freunde treffen, die Mutter im Pflegeheim in der Eifel besuchen, Geburtstag feiern, das Grab meiner Eltern in Köln besuchen. Beim Bauern im Tal liefen noch die Weihnachtsgänse um die Wette, und hatten noch keine Vogelgrippe…
Wir haben im schönen Landhotel „May Hof“ in Leverkusen Pattscheid gewohnt – das kennen wir aus alten Zeiten, und es war immer sehr schön dort. Außerdem lag es für unsere Unternehmungen recht zentral. Auf der Fahrt gab es wenig Verkehrsprobleme, nur zurück in Berlin war ein großes Verkehrschaos durch einen weiteren Brücken Abriss – aber da ist man ja als Berliner Kummer gewohnt…
Ein Volksentscheid verdonnert Hamburg dazu, fünf Jahre früher als geplant klimaneutral zu werden. Das wird Milliarden kosten und die Welt nicht sauberer machen. Aber Symbolpolitik ist wichtiger als Sinn. Ein Kommentar von Thomas Tuma (Welt)
Das wird die Stadt und damit ihre Einwohner Milliarden kosten und macht eigentlich wenig Sinn, wenn nicht mal der Rest der eigenen Republik mitzieht. Aber es soll wahrscheinlich ein Zeichen setzen. Für was auch immer.
Hier nur mal ein paar der Konsequenzen des Volksentscheids, der für die Stadtregierung übrigens bindend ist: Bis 2040 müssen alle Gas- und Ölkessel in Wohn- und anderen Gebäuden ausgetauscht werden – bei gleichzeitiger Stilllegung des Gasnetzes. Wärmepumpe ist künftig King, auch wenn die Preise nicht nur dafür explodieren dürften aufgrund des plötzlichen Nachfragedrucks. Tempo 30 wird stadtweit zur Regel, der Pkw-Verkehr reduziert. Und die Industrie soll vollständig auf Wasserstoff und E-Fuels umsteigen (die es in ausreichender Menge noch gar nicht gibt).
Wir sprechen hier nicht von der Transformation eines Freizeitparks, sondern einer Hafen-, also Industrie Metropole. Und wenn Sie sich an dieser Stelle fragen, wer all die CO2-Ambitionen bezahlen soll – auch dafür haben die Initiatoren Antworten: Mieter zum Beispiel dürfen natürlich nicht durch energetische Sanierungen belastet werden. Und für die Vermieter braucht es eben Förderprogramme, also Steuergelder.
Alle, die was von Wirtschaft verstehen, hatten im Vorfeld gewarnt, nicht nur der Erste Bürgermeister, SPD-Mann Peter Tschentscher. Auch Handwerks- und Handelskammer, Industrieverband sowie die komplette Bürgerschaft, außer den Linken. Ein Sonderfall sind zudem die Grünen. Ihre mitregierende Bürgerschaftsfraktion war ebenfalls gegen den „Zukunfts Entscheid“, die Partei Basis aber dafür. So ist das ja oft: Wer direkte Führungsverantwortung hat, schaut bisweilen deutlich rationaler auf Machbarkeiten.
Die meisten Lobby-Verbündeten des „Zukunftsentscheids“ kennen nix als ewige Opposition: BUND und Nabu, Greenpeace, Campact, Fridays for Future, Ver.di – viele von ihnen definieren sich über ihr Dagegen-sein. Gegen „Rechts“. Gegen Reichtum, den man zumindest neu definieren müsste. Gegen „Fossil Mafia“, die da oben, Steuersenkungen, Trump oder wenigstens den „Genozid“ an Palästinensern.
Ich dachte, die fixe Idee hätte sich mittlerweile erledigt, dass am deutschen Öko-Wesen die Welt genesen soll. Dass wir wirklich noch glauben: Wenn wir nur im Sauseschritt vorangehen, dann werden die anderen schon folgen. Dem Rest der Welt ist der Hamburger Aktionismus herzlich egal. Aber nun wird eben die Stadt ruiniert mit einer Agenda, die vor allem durch ideologische Kompromisslosigkeit besticht.
„Das ist keine nachhaltige Klimapolitik, sondern ein kostspieliger Schnellschuss, der Vertrauen zerstört“, sagt etwa Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, der rund sechs Millionen Wohnungen in der ganzen Republik repräsentiert. Es geschah jedenfalls im Namen des Volkes, das diesen Weg ja gewählt hat. Das gibt mir eigentlich am meisten zu denken.
Da habe ich beim Aufräumen in einer alten Kiste noch Zeitzeugen aus meiner Jugend gefunden. Die erste Platine mit dem Lochraster ist ein Werk aus den beruflichen Anfängen beim Fernsehen. Es war nach meiner Erinnerung die Ausgangsstufe für den eigentlichen Ton Sendeausgang des ersten von mit gebauten Ü-Wagens. Ich hatte die Platine vor seiner Verschrottung noch als Andenken ausgebaut. An den zwei Spindel Trimmern oben konnte man die Pegel kalibrieren. Nach der Platine kam im Signalweg noch ein großer Audio Übertrager mit dem für die damalige Zeit üblichen Ausgangspegel von +15dBm. Es befindet sich noch ein elektronisch symmetrierter Eingang auf der Platine, zu dessen Funktion mir gerade nichts einfällt. (vermutlich zum Ausgang des Mischpults)
Die zwei anderen Bilder Zeigen die original HIGH COM Platine von Telefunken. Das System wurde seinerzeit als Alternative zum Dolby B Verfahren vermarktet und war nur in Form der ganzen Einsteckplatine verfügbar. Ich habe in der frühen Jugend unzählige Erweiterungen mit diesem System für Freunde und Bekannte gebaut, die so den Klang ihrer Kassettenrecorder verbessern wollten. Klanglich war das System dem Dolby verfahren überlegen, und war von dem professionellen Telcom C4 abgeleitet wurden, mit dem deutsche Bosch MAZ Maschinen ausgestattet waren.
Eigentlich wollten wir noch mit dem Wohnmobil an die Ostsee. Aber es gab noch einiges zu klären – Schriftverkehr wegen eines Nachlasses usw. Und plötzlich wird es kühler und herbstlich.
Und dann kommt der Zeitpunkt, an dem man feststellt, dass die Reise im Frühjahr des kommenden Jahres eigentlich schöner wäre…
Eventuell fahren wir noch gegen Ende des Jahres in die alte Heimat Köln, und besuchen meinen Bruder, alte Freunde, und Thomas Mutter in der Eifel – und außerdem kommt ja schon bald der Nikolaus…
Ich lebe in Berlin und war im Berufsleben technischer Leiter in einer großen Fernsehproduktionsfirma. Mittlerweile habe ich als Rentner wider die Fotografie für mich entdeckt. In meiner Freizeit genieße ich die Möglichkeiten der großen Stadt Berlin, koche gern, und fahre zusammen mit meinem Lebenspartner öfter mit dem Rad durch diese aufregende Stadt. Berlin ändert sich zur Zeit rasend schnell und man kann kaum ständig die Dinge beobachten und erforschen, die sich hier laufend verändern.
Nachdem ich in früheren Jahren einmal Fotografie studiert habe, ist die Fotografie doch durch die Arbeit beim Fernsehen etwas aus dem Fokus geraten. Mittlerweile entdecke ich die Fotografie neu – schon als Grundlage einer Beschäftigung im Alter. So habe Ich für die Fotografie in diesen Seiten einen eigenen Abschnitt angelegt. Auf Grundlage vieler Fotografien habe ich einen Film über die letzen Jahre erstellt. Als Rentner beginnt man mit der Rückbesinnung auf die vielen Begegnungen und Erlebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte…
Oft spiele ich mit Hilfe des Computers alte GENESIS Titel nach. Die Titel in dem Player sind nur eine kleine Auswahl. Das neueste Werk ist „Unquiet slumbers for the sleepers in that quiet earth – Afterglow„, mit der Titelnummer 5, und einer Laufzeit von annähernd 11 Minuten. Aus früheren Zeiten stammt „Home By The Sea“. Das Werk besteht aus über 30 Synthesizer Spuren und ist das Ergebnis vieler Wochen Arbeit – die endgültige Fassung steht noch aus: Die Instrumenten spuren stehen, es fehlt noch die endgültige Mischung, sowie Hall und Effekte. Weihnachten 2014/2015 entstand „Not about Us“. Alle Sound Files beruhen auf den MIDI Spuren von GENESIS Enthusiasten und guten Musikern und wurden von mir komplett neu arrangiert, gemischt und zum Teil neu gespielt – teils mit mehr, teils mit weniger Aufwand. Seit einiger Zeit benutze ich dazu die freie Version von Studio One2 von Presonus. Das es sich hier ausschließlich um GENESIS Titel handelt, liegt in der Natur des Verfassers dieser Seiten…
Schon oft hätte ich diese Seiten am liebsten ganz aus dem Netz genommen – heute vernetzen sich die Menschen hauptsächlich über soziale Netzwerke – da gibt es kaum noch selbstgebaute Homepages. Deshalb gibt es unten auf der Seite auch Links zu meinen Profilen bei Twitter, MeWe, Tumblr, Flickr und LinkedIn. Facebook habe ich bis jetzt erfolgreich vermieden. Für diejenigen Besucher, die diese Seiten möglicherweise interessant finden, hat sich der Aufwand dann trotzdem gelohnt – es macht mir ja auch Spaß…
Eines Tages werde ich alle Weisheiten dieser Welt aufgeschrieben haben – werde aufstehen und in eine neue Dummheit rennen… Das Motto ist für mich noch immer gültig – bei der Suche nach den „besten Jahren“ …