27.04.2021

Wenn ein Theater bis auf den letzten Platz besetzt ist, für wen wird dann der letzte Platz frei gehalten?

Foto: Christoph Reinhard

Das waren noch Zeiten, als man sich darüber Gedanken machen konnte! Frau Merkel hat uns den totalen Lockdown verordnet, und darauf darf man noch nicht einmal mit Sarkasmus reagieren, wie die erregte Diskussion um die Videos der Schauspieler gezeigt hat. Gerade ist es en vogue, wenn klinisches Personal auf das Heftigste bedauert wird, und all die anderen Berufstätigen, die schon über ein Jahr nicht arbeiten können, gefälligst die Klappe halten sollen.

Ich glaube, dass ich die schlimme Situation aller Künstler und Veranstaltungstechniker durch meine Arbeit beim Fernsehen recht gut einschätzen kann, und ich verstehe den Sarkasmus.

Was war das doch noch für ein Unterschied am Gendarmenmarkt – heute und zu Ostern 2019: allgemeine Tristesse hier und blühendes Leben damals. Mir fehlen die vielen Touristen in Berlin, die das Leben hier so bunt gemacht haben! Ich konnte schon immer in Mitte durch die Straßen ziehen und das weltstädtische Flair in vollen Zügen genießen!

Mittlerweile bin ich zum ersten mal gegen Corona geimpft, und werde in etwa drei Wochen meine zweite Impfung erhalten. Auf Grund von Vorerkrankungen hat mich mein Hausarzt früher geimpft. Das wenigstens schafft eine gewisse Sicherheit, und lässt mich die derzeitige Situation etwas leichter ertragen.

Corona-Sprachblüten – Von „Brücken-Lockdown“ bis „Öffnungs-Blindflug“ (deutschlandfunk.de)

Ganz sicher wird nach dem Abklingen der Pandemie vieles aufzuarbeiten sein, ganz vorbei wird es die nächsten Jahre nicht sein, wie mir mein Doc offen gesagt hat. Ich wünschte, wir alle würden uns schon einmal stärker mit dem dem Leben „danach“ beschäftigen!



19.03.2021

Enigma Fund!

Auf dem Grund der Ostsee wurden mehrere Verschlüsselungsmaschinen des Typs „Enigma“ gefunden, die dort versenkt wurden, um nicht in „Feindeshand“ zu geraten. Die Trommeln (5) waren zwischen der Kontaktseite und der Stiftseite nach einem bestimmten Schema verdrahtet. Beim chiffrieren eines Textes wurden die Trommeln mit einem Schrittschaltwerk gedreht, nachdem man die Trommeln in eine bestimmte Startposition gebracht hatte. Durch die Verdrahtung ergab sich zu jedem Buchstaben des Eingabe Textes mittels Taste (2) ein anderer Buchstabe in der Ausgabe. Dieser Buchstabe wurde durch ein Lämpchen (9) auf einem Lampen Tableau angezeigt.

Die Startposition der Walzen war sozusagen der Schlüssel, und zum dechiffrieren mussten die Walzen in die gleiche Ausgangsposition gebracht werden. Nachteil aus heutiger Sicht  der Verschlüsselungstechnik war die Tatsache, dass der Schlüssel auch übermittelt werden musste. Dazu dienten andere Kommunikationskanäle als der verschlüsselten Nachricht.

Als zusätzliche Sicherheit wurde später ein Steckfeld (7) eingeführt, welches vorn an der Enigma verbaut war. Damit konnten Buchstaben mit Steckkabeln (8) untereinander getauscht werden. In der Zeichnung sind das die Buchstaben „S“ und „D“.

01.03.2021

Die Reise in die alte Heimat

Anlässlich eines Notar Termins war ich wieder in der alten Heimat – im schönen Hotel May Hof im Bergischen Land. Aufgrund des Termins war das eine Geschäftsreise, uns da konnte ich mit meinem Partner zwei Tage ein fast normales Leben führen. Bei der eigenen Familie vergisst man die Corona Absurditäten, und auf der Autobahn denkt man sich: Wenn Corona einmal vorbei sein sollte, werden wir uns alle nach so freien Autobahnen zurück sehnen!

12.02.2021

…Das Datum, welches vorwärts und rückwärts lesbar ist!

Unter normalen Umständen, wären die die Standesämter geflutet, doch Deutschland verharrt im Lockdown…

Mann geht mir das alles mittlerweile auf die….

28.01.2021

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Es gab Zeiten, da bin ich einfach Arbeiten gegangen. Da habe ich dafür gesorgt, dass immer genug Strom da war, und das die aufwändige Klimatechnik funktioniert. Da habe ich Fernsehstudios in vielen anderen Städten geplant, und saß wochenlang vor dem hinteren Computer. Nebenbei wurde die Firmen Datenbank programmiert. Da habe ich für einen unbedeutenden Fernsehsender ständig die Ansteckmikrofone repariert (um nicht völlig zu verblöden), wie auf dem Bild zu sehen – und ich habe alle möglichen Geräte auf die elektrische Sicherheit hin überprüft, und protokolliert. Das war was Praktisches, und half gegen den steifen Nacken. Da war ich noch in meinem alten Büro, und es gab noch kein Corona. Irgendwie war die Zeit in Ordnung. Dass die damalige Zeit für die Geschäftsführung als die Schlimmste bezeichnet wurde, zeigt dass niemand geahnt hat was an Zumutungen noch kommen würde…

 Ich möchte mein altes Leben wieder haben. Nicht das Getue in der Firma, sondern die als ganz normal empfundenen Abläufe.  Ob ich das noch erleben darf?!