24.09.2021

Die grünen Narren

 Sie kommen uns täglich mit Belehrungen über Veggie Days, und saubere Landwirtschaft, und Ricarda Lang und Claudia Roth sitzen fröhlich beim Oktoberfest (ohne Masken! sic.) mit Maßkrügen und Schlachtplatte, nach dem Motto: „für uns das Fleisch, für Euch die Moral“! Robert Harbeck fordert eine Gasumlage, die erst kommen soll, dann nicht kommen soll, dann doch kommen soll, weil Christian Lindner diese nicht aus Steuermitteln bezahlen will.

 Offensichtlich hat die Regierung alle Bezüge zum normalen Leben verloren. In Zügen und der Lufthansa gilt weiterhin die Maskenpflicht, und die Politik fliegt fröhlich ohne Masken, offensichtlich gilt das Gebot für „die da oben“ nicht. Ihr da unten, wir da oben, das ist offensichtlich die Botschaft. Sie lassen sich mit ihren tollen E – Autos durch Berlin kutschieren, während sich der Bürger fragt, woher den in Zukunft der Strom für die ganzen E Autos in Zukunft kommen soll – und wer den denn noch bezahlen soll – von den überall fehlenden Lademöglichkeiten mal ganz zu schweigen!  Und in dieser Situation werden auch noch die wichtigsten Kraftwerke für die Sicherung der Grundlast aus ideologischen Gründen abgeschaltet.

 Photovoltaik sei die Energie der Zukunft postuliert man, dabei rechnet sich eine Anlage auf einem Privathaus erst nach 18 Jahren. Zwei Jahre später, also nach 20 Jahren ist die Anlage am Ende der Lebensdauer und Schrott – mal abgesehen davon, dass es viel zu wenige begabte Techniker gibt, um all die tollen Anlagen zu installieren. Die heutige Jugend klebt sich ja auch lieber auf den Straßen fest, anstatt einen Beruf zu lernen, oder zumindest eines der MINT-Fächer zu studieren. 

 Das Narrenschiff auf voller Fahrt. Ich möchte, dass die Regierung die die wirklichen Probleme der Bevölkerung auch regelt, und uns nicht ständig vorschreiben will, wie wir zu leben haben. 

06.09.2021

Vom Ableben einer Energiesparlampe

… und Puff, ein wenig Gestank, und das war’s dann nach ungefähr 3 1/2 Jahren als Notlicht und Orientierungslicht in de Nacht. Jede Nacht also mehr als 10 Stunden. Irgendwie dachte ich mir schon länger, dass die Zeit reif sei…

Nun wollte ich aber doch wissen, was der wahrscheinlichste  Grund für das ableben war. Mal abgesehen davon, dass sich die Lampe gegen meine Öffnungsversuche heftig zur Wehr gesetzt hatte, sah alles erst so aus, wie man es so kennt – nur das ich eventuell Filamente erwartet hätte, und keine diskreten LEDs.
Beim genauen Betrachten der Platine, die (mal wieder) erheblich mehr Bauteile aufwies, als ich das gedacht hatte; (wie ich immer sage: da ist ein halbes Radio in jeder Lampe verbaut) fiel mir eine Drossel auf, die hefige Brandspuren hatte. 

Eine Überprüfung der LED Platine zeigte, dass Diese nicht mehr funktionierte. Ich habe mir nicht mehr die Mühe gemacht und die LED einzeln überprüft.

Ob nun ein Kurzschluss in der LED Platine die Drossel abrauchen lies, oder ob beim Abrauchen der Drossel eine Überspannung die LED zerstört hat, bleibt nur Vermutung.

 Von den 15 Jahren, die oft auf den Verpackungen von LED Lampen angegeben sind, war mein Exemplar aber noch weit entfernt. Bleibt die Frage, von welcher täglichen Einschaltdauer die Hersteller bei ihren Angaben ausgehen…





    02.09.2021

    Queere Gedanken zur Wahl

    „Für das queerste Grundsatzprogramm aller Zeiten!“ sind die Grünen bei der kommenden Bundestagswahl. Wären sie im Einzelhandel tätig, hätten sie gleich mehrere Abmahnungen der Konkurrenz am Hals wegen unlauterem Wettbewerb und Falschaussage in der Werbung. Denn schon statistisch erwähnen die Linken schwule Begriffe in ihrem Wahlprogramm doppelt so häufig, auf ihrer Webseite sogar 7 Mal häufiger als die Grünen.

     Die FDP hat für uns sogar eine eigene Webseite, auf der sie ganz konkret 24 queere Beschlüsse, Positionen und Forderungen publiziert. „Jeder Mensch soll seinen Lebensentwurf verwirklichen können.“ Sie wollen nicht nur der Diskriminierung aufgrund geschlechtlicher oder sexueller Identitäten ein Ende setzen, sondern diese Toleranz auch weltweit fördern. Ihr Aktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit, die Stärkung von LGBT-Rechten gipfelt ganz konkret in der Forderung des Adoptionsrechts für alle und der lange überfälligen Abschaffung des Blutspendeverbotes für Schwule.

    Die Universität Hohenheim in Stuttgart hat sich mit der Verständlichkeit der Wahlprogramme beschäftigt. Ihr Hohenheimer Verständlichkeitsindex reicht von 0 (formal schwer verständlich) bis 20 (formal leicht verständlich). Die Linke liefert in diesem Jahr das verständlichste Wahlprogramm mit 8,4 Punkten. Den letzten Platz belegen die Grünen. Mit 5,6 Punkten kommen sie der durchschnittlichen Unverständlichkeit von Doktorarbeiten (4,3 Punkte) bedenklich nahe.

    Konsequentes Gendern macht Texte nicht verständlicher als korrektes Hochdeutsch. Wobei ich nicht unterstellen will, dass Annalena Baerbock (Grüne, 40) konsequent gendert. Das macht sie nämlich nur bei Frauen- rechten. Bei Frauenpflichten und Männerrechten enthält sie sich der Lust zum Gendern. Lesben wollen deshalb eher die Gründen wählen und Schwule sehen sich deutlich besser durch die FDP vertreten. Zwar gehen die Grünen beim Gendern nicht ganz so weit wie das ZDF, das seit Neustem sogar Taliban*innen kennt, aber bei den Alleinerziehenden kennt Annalena nur Mütter. Väter kommen in einer grünen Welt alleinerziehend nicht vor.

    Erstaunlich finde ich auch, dass die Welt der Grünen im Wahlprogramm gar nicht so grün ist, wie sie immer tun. Sie widmen der Außenpolitik viel mehr Platz als der Umwelt. Wer hätte das gedacht. Als einzige Partei hält die FDP Umweltpolitik für das derzeit wichtigste politische Thema. Nur sie widmet grünen Themen den größten Raum im Wahlprogramm. Die Hohenheimer Politwissenschaftler bestätigen einmal mehr in ihrer Studie, dass sich Parteien nach der Wahl erstaunlich häufig an ihre Aussagen im Programm halten.

    Wie Homosexuelle wählen werden, hat die Universität Gießen zum zweiten Mal vor einer Bundestagswahl erforscht. Die Schwankung im schwulen Wahlverhalten ist sehr hoch. Nur etwas mehr als die Hälfte der befragten LGBT-Wähler möchte bei dieser Bundestagswahl dieselbe Partei wählen wie 2017.

     Bei der SPD ist der Anteil der treuen Wähler mit 65,8 % noch am höchsten. Das mag auch am Spitzenkandidaten Olaf Scholz (SPD, 63) liegen. Über die Jahre äußerte er sich immer wieder wohlwollend gegenüber der LGBT-Community. So war er 1999 an der Einführung der „Hamburger Ehe“ beteiligt, welche die Eintragung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zumindest symbolisch ermöglichte, damals ein Novum in Deutschland. Andererseits war die GroKo aus schwuler Sicht eher eine Stillstands- und Blockadekoalition. Wohl deshalb wollen nur noch etwa 9 % der Schwulen diesmal SPD wählen. Am derzeitigen starken Aufwind der SPD sind also Homosexuelle wenig beteiligt.

    Die Gießener Studie kommt zu dem Schluss, dass drei Viertel aller Homosexuellen Grüne oder Linke wählen. (was ich persönlich sehr bedauerlich finde!) Den überwiegenden Rest teilen sich SPD und FDP. Die Union sowie die AfD scheitern bei schwulen Wählern kläglich an der 5 % Hürde. Bei der AfD ist das selbstverständlich zu erwarten. Die kritisiert, dass die CDU/CSU Ungarn ihre LGBT-Agenda aufzwingen wolle und meint, das grüne Gender-Gaga-Gesetz ignoriere die biologische Realität.

    Bei der Union sind wohl viele Schwule der Meinung, sie betreibe unglaubwürdiges und schamloses Pinkwashing. Wenn Armin Laschet (CDU, 60) fordert, jeder solle sich hierzulande sicher fühlen, „egal wen man liebt“, würden wir ihm das eher abnehmen, wenn die von ihm angeführte NRW- Regierung im Bundesrat die Ehe für alle nicht abgelehnt hätte.

    Im Bundestag scheitern quasi alle queerpolitischen Initiativen an der CDU/CSU. Und im aktuellen Wahlprogramm der Union kommen schwul- lesbische Begriffe praktisch nicht vor. Gleichstellung wird nur ein einziges Mal erwähnt, im Zusammenhang von Menschen mit Behinderungen.

     Dabei ginge es auch anders. „Ich würde manches, was ich in den 70ern zum Thema Familie, Ehe, gleichgeschlechtliche Gemeinschaft gesagt habe, heute nicht mehr wiederholen. Und zwar nicht, weil sich der Zeitgeist geändert hat, sondern weil ich überzeugt bin, dass die heutige Auffassung die richtigere ist.“ So äußerte sich kürzlich der ehemalige CSU-Parteivorsitzende Theo Waigel (82).

    05.09.2021

    Na also, geht doch!

     Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, die PHP Version für die EU Seiten zu aktualisieren. PHP 8 ist ein großes Update durch den verwendeten JIT Compiler. Bei vielen Joomla Installationen führte das Update zu nicht mehr funktionierenden Installationen.

     Die Devise war also: So lange warten, bis der Extended Support  Geld kostet, und hoffen, dass alle Entwickler von Joomla, und die von Plugins ihre Hausaufgaben machen. Dann alle relevanten Updates einspielen, besonders für das verwendete Template mit dem Gantry Framework – da gab es mit PHP 8 die meisten Probleme.

     Heute morgen habe ich mir den Ruck gegeben: Erst ein Backup der Datenbank erstellt, und dann die PHP Version beim Hoster IONOS umgestellt. Alles geht wieder, das Warten hat sich gelohnt!

    02.08.2021

    Lübeck war toll!

    Lübeck war ja sozusagen die „Home Base“ dieses Urlaubs. Ich hatte in dem Lübeck Bild die Perspektiven gerade gerückt, und dachte mir noch vor dem Urlaub: wer fotografiert das Tor so schief? Mittlerweile weiß ich, dass das Tor auf sandigem Grund gebaut wurde, und schon während des Baus fast zusammengebrochen wäre. Es steht auch nur auf vielen Eichenpfählen die einst in den weichen Untergrund gerammt wurden. Es wurde mit Stahl Armierungen gehalten, und sackte doch immer weiter ab und ist heute erheblich tiefer als die Altstadt. Erst in den Anfängen des letzten Jahrtausends wurde das Tor mit einer großen Beton Platte unterfangen, und steht bis heute stabil. Es wird ständig auf Veränderungen überwacht. 

    Wie man in dem Bild von meinem Besuch sehen kann, ist das Tor recht windschief! So kann man sich täuschen lassen!