15.01.2024

Bild: RBB
Am Wochenende gab es in Berlin mindesten vier Proteste:
  • Die Bauern kommen mit ihren Traktoren nach Berlin, und waren schon die ganze Nacht zu hören.
  • Carl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden von der Linken bedacht, und es gab Ausschreitungen.
  • Lisa Neubauer rief zum Protest gegen die AFD, obwohl der genaue Wortlaut des Treffens der Rechten gar nicht bekannt ist.
  • Israelis forderten die Freilassung Ihrer Geiseln.
  • Palästinenser forderten die Einstellung der Kämpfe – immerhin auf verschiedenen Routen.
Der Winter tut ein Übriges dazu, und selbst mein Avatar in Second Life steht im Schnee wovon ich mich heute Morgen überzeugen konnte. Aber Er lebt noch, und er und der Dalmatiner Welpe sind wohlauf!

Berlin ist eingefroren in diesen Tagen: keine T-Shirts, Turnhosen, oder Bermudas lockern das Straßenbild auf. Stattdessen wütende und frierende Demonstranten. Die Leichtigkeit des großstädtischen Lebens im Sommer ist in diesen Winter Monaten gewichen. Die allgegenwärtigen Demonstrationen tun ein Übriges. Die Ampel Regierung ergeht sich in Beschwichtigungen und hat Angst vor der eigenen Bevölkerung, wie mir scheint…

08.01.2024

Am heutigen Tag der bundesweiten Proteste der Landwirte möchte ich den Blick auf die Wissenschaftler richten, welche die Vorgänge des Klimawandels verstehen, und welche die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen verstehen und beurteilen können, die heute von Lobbyisten und Politikern, getroffen bzw. gefordert werden. Die Proteste der Landwirte sind in diesem Zusammenhang nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte – nach einer schier endlosen Folge von Vorschriften und Gängelungen seitens der EU und den grünen Politikern in diesem Lande.

Leider werden offensichtlich diese Fachleute entweder von den Entscheidern nicht angehört, oder es wird deren Aussage zu Kernthemen von vorne herein als Unwahr diffamiert.

Doch wie erfrischend kann es doch sein, fernab aller hitzigen und teilweise unqualifizierten Diskussionen in dieser Hauptstadt, Vorträge von Wissenschaftlern zu verfolgen, die nicht auf der Gehaltsliste einer der Organisationen stehen, die den derzeit regierenden Politikern nahe stehen. (um es einmal so neutral wie möglich zu formulieren)

01.01.2024

einige humorvolle Zitate aus der Berliner Zeitung zum Jahreswechsel
  • Schwerer Verlust für Unfallgaffer: Die Verteidigungsministerin tritt zurück. „Niemals geht man so ganz“ zapfenstreichelt das Stabsmusikkorps zum Abschied. Tatsächlich lebt Christine Lambrechts Überforderung in einigen Kabinettskollegen erkennbar fort. Der Nachfolger verströmt kerniges Kommiss-Aroma. Boris Pistorius gibt Deutschland noch „fünf bis acht Jahre“, dann steht der Russe auf dem Kurfürstendamm.
  •  Die Außenministerin macht Spaß, wenn auch unfreiwillig. Ihre Versprecher sind witziger als Jan Böhmermann. Sie erklärt Russland versehentlich den Krieg. Sie beglückt ihren saudischen Kollegen mit einer Broschüre über feministische Außenpolitik. Sie nennt Chinas Diktator einen Diktator. Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Diplomaten nur ausnahmsweise. Baerbocks größter Erfolg: Sie fordert eine „360-Grad-Wende“, und Putin gehorcht.
  • NRW-Innenminister Reul kündigt Weiterbildungsmaßnahmen für 10.000 Polizisten an. Es geht um die rückstandsarme Entfernung von an Straßen und Startbahnen haftenden Endzeitsektierern. Die nerven mehr als der unmittelbar bevorstehende Weltuntergang. Tatsächlich entwickeln Beamte bald eine gewisse Kunstfertigkeit darin, Gliedmaßen vom beziehungsweise mitsamt Asphalt zu befreien. Allerdings gelingt es niemandem, nicht mal hessischen Wählern, Nancy Faeser von ihrem Amt zu lösen.
  • Die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum wird erhöht: „Personen mit weiblich gelesener Brust“ dürfen in Hauptstadtschwimmhallen fortan ihre Oberkörper entblößen. Davon haben Hunderttausende Berlinerinnen geträumt. Die meisten, kurz bevor sie schweißnass erwachten. In Herrengedeckrunden bemäkelt man, dass das Ganze freiwillig ist.
  • Bis zum Jahresende werden in der EU mindestens 215 Millionen Covid-Impfdosen vernichtet. Die dafür verausgabten Milliarden gehen nicht verloren, sondern sind, man kennt das, nur woanders.
  • Die Bundesregierung zieht den verbliebenen drei Kernkraftwerken die Brennstäbe. Nun verstopft kein deutscher Atomstrom mehr die Netze. Der aus Frankreich fließt geschmeidiger. Was die Grünen schon lange sagen, tritt ein: Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Das erledigen Netzbetreiber und Stromversorger. Später verabreden 22 Staaten eine Verdreifachung ihrer Kernenergie, darunter die USA, Kanada, Japan und Großbritannien. Vormoderne Zwergstaaten. Der Rest der Welt ist mental noch nicht so weit, sich beim Betrieb von Industriegesellschaften aufs Wetter zu verlassen. Dort betrachtet man die hiesige Energiewende so empathisch wie die Flugversuche einer Lederschildkröte.
  • Der CDU-Innenpolitiker Thorsten Frei sinniert über die Abschaffung des Individualrechts auf Asyl. Große Empörung. Schließlich ist das Asylrecht ziemlich super, wenn man nur möglichst viele Menschen an seiner Inanspruchnahme hindert. Das Migrationschaos stellt für viele Bürger gesellschaftliche Grundlagen infrage. Politiker erleben das noch viel, viel bedrohlicher: Es kostet sie Wählerstimmen.
  • Der Bundestag verabschiedet ein Gesetz. Unter dem Kosenamen „Heizhammer“ hat es eine der gediegensten Massenpaniken verursacht, seit der Vesuv Pompeji begrub. Große Teile der Bevölkerung sind eher bereit, Gasheizungen gegen Robert Habeck zu verteidigen als Deutschland gegen den Iwan. Aber auch diese Bürger werden lernen, für ihren Ruhestand statt der Karibik-Kreuzfahrt eine Wärmepumpe zu planen. Die Technologie ist unter deutschen Stromversorgungsbedingungen unwiderstehlich, mit einer kleinen Bedingung: Ökologisch effektiv heizen Wärmepumpen, wenn es dafür genug Saft aus Sonne und Wind gibt. Also zwischen Mai und September.
  • Ein Karlsruher Urteil stürzt den Finanzminister ins Haushaltsloch. Keine Bange, darin ist es nicht viel finsterer als in einem normalen Schattenhaushalt. Der Respektkanzler wirkt enttäuscht vom Bundesverfassungsgericht: Diese Robenheinis haben keinen Dunst, dass Schulden ein echtes Sondervermögen sind. Zur Rettung von Klima, Ampel und Vaterland wird das Treckerfahren verteuert. Bauern greinen, es gebe keine Alternative zum Agrardiesel. Pah, das wäre ja noch schöner: Hätte die Steuererhöhung eine sogenannte ökologische Lenkungswirkung, spülte sie kein Geld in die Staatskasse.
  • Traditionell schließt das Jahr mit Terrorwarnungen wegen der Weihnachtsmärkte. Lange passiert nichts, ein Segen. Doch dann erscheint zwischen Glühweinbuden in Prenzlauer Berg Herbert Grönemeyer und knödelt ein Lied. Dutzende unschuldige Zivilisten schaffen es nicht in die Deckung.
Ich erwarte (und hoffe auf) einige politische Veränderungen im Jahr 2024. Es wird einige wichtige Wahlen geben, und vielleicht zerlegt sich die „Ampel“ ja selbst – es wäre ein Segen für die Republik.

27.12.2023

Man kann froh sein, dass sich noch Wissenschaftler mit den Fragen der Zeit beschäftigen, und hoffentlich einen Beitrag dazu leisten, dass dicke Kröten, Trampolin Springer, und Kinderbuch Autoren einmal auf den Boden der Wissenschaftlichen Tatsachen zurück geholt werden!

Ein Jahr voller unfassbarer Ereignisse neigt sich dem Ende zu. Zu einem Krieg kam noch ein zweiter Krieg hinzu, und dessen Auswirkungen gehen tief hinein in unsere Gesellschaft. Unser Kanzler lächelt über alle Probleme hinweg, und infantilisiert den „Doppel Wumms“ und die „Bazooka“, um dann am Ende das alles nicht bezahlen zu können – während unser Wirtschaftsminister eben diese Wirtschaft immer weiter in den Ruin treibt, und der Bürger seinen Lebensunterhalt nicht mehr bezahlen kann. Die Vorgänge machen mich einigermaßen fassungslos! Am 8. Januar soll der ganz große Protest der Landwirte starten, und man kann nur hoffen, dass die Proteste laut genug sein werden, um den Scholzomat auch zu erreichen! Wenn der dann nur die Kraft und den Willen hätte, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen.
Dieter Nuhr hat in seinem Rückblick auf 2023 viele Dinge sehr gut beschrieben! dem ist nichts weiter hinzu zu fügen BRAVO!

Was ich bei diesen Politikern besonders vermisse: keiner hat einen ordentlichen Beruf länger ausgeübt, und Erfahrungen gesammelt. Und studiert haben die Meisten nicht etwa Ingenieur Wissenschaften, sondern nur solche Dinge, die man halt noch studieren kann, wenn man alle MINT Fächer vorher abgewählt hat. Das führt dann dazu, dass etwa Göring Eckard von „Verstopfung“ der Stromleitungen spricht, wenn die Kernkraftwerke am Netz bleiben würden, und der billige Ökostrom nicht durch die Leitungen käme. Die Strompreise würden nicht steigen versprach sie weiter. Die Wirklichkeit holt sie Ende 2023 ein, und man sieht: alles Lüge und dummes Geschwätz! Die Strompreise sind die Höchsten in Europa, weil Deutschland die letzten leistungsfähigen Kernkraftwerke abgeschaltet hat, die noch für ein stabiles Netz sorgten. Die Netz Entgelte steigen in astronomische Höhen, weil man unbedingt Strom aus Windkraft vom Norden in den Süden transportieren will. Dabei hatte der Süden genug Atomkraft, Wasserkraft, Biogas, und so weiter. Hätten manche GRÜNE doch nur besser im Physik Unterricht aufgepasst! Wir Bürger zahlen die Rechnung für Probleme, die wir nicht haben bräuchten, weil die Regierung Auswirkungen für Probleme subventioniert, die sie selbst geschaffen haben. Eine zuversichtlichere Analyse kann ich Ende 2023 leider nicht machen.

18.12.2023

Nach einer mehr als zehn stündigen Fahrt kamen wir aus der Eifel zurück. Nideggen ist ein schönes kleines Städtchen, aber die Fahrt dorthin ist einfach zu weit. als Berliner muss man dafür drei Tage einplanen: allein zwei Tage für die Fahrt – das ist im Winter kein Spaß!
Bild: RBB
Unsere sogenannte „Ampel“ Regierung hat die Sparpläne auf den Tisch gelegt, und sofort den Protest aller Landwirte auf sich gezogen. Die sind heute mit ihren Traktoren alle in Berlin!

Interessant: unser Landwirtschaftsminister hält offensichtlich zu den Landwirten; ist nicht auch er Teil der Regierung?

Neuwahlen müssen spätestens zur Mitte des nächsten Jahres her!